Warum eine myofunktionelle Therapie mit Myobrace®?

Unterkieferfehlstellungen, wie Rück- oder Vorlage, sind meist die Folge einer Oberkieferrücklage. Diese ist aber nicht so offensichtlich und wird selten auf Anhieb erkannt. Die Oberkieferrücklage wird meist durch eine falsche Position der Zunge beim Schlucken verursacht. Darüber hinaus werden viele andere Gesichtsmuskeln, die an den Kiefern ansetzen ebenfalls negativ beeinflusst.

Diese Zusammenhänge wurden übrigens bereits vor über 100 Jahren erkannt und therapiert.
Da die myofunktionelle Therapie mit herausnehmbaren Schienen erfolgt, liegt ein großer Teil des Therapieerfolgs beim Patienten: trägt er die Schiene nicht regelmäßig, tritt auch keine Verbesserung ein. Deshalb stehen die Krankenkassen dieser Therapie kritisch gegenüber.

An diesem Punkt greift das Myobrace®-System

Als zertifizierte Myobrace®-Praxis begleiten wir unsere Patienten intensiv und vor allem regelmäßig, um den besten Behandlungserfolg zu erreichen. Qualifizierte Mitarbeiterinnen erklären den Kindern, Jugendlichen und Jungerwachsenen die Zusammenhänge und den Sinn der Behandlung. Denn die Unterstützung des Patienten und der Wille mitzumachen sind Grundvoraussetzung, damit die Behandlung Erfolgreich verläuft.

Leicht verständlich und von spannend gemachten Animationsfilmen unterstützt, werden Übungen zur Verbesserung des Schluckreflexes an die Hand gegeben. Diese Übungen müssen täglich, aber dafür nur jeweils 5 Minuten lang, trainiert werden. Zusätzlich wird die Myobrace-Schiene tagsüber eine Stunde und nachts, während des Schlafs, getragen.

Der Erfolg und die richtige Ausführung der Übungen wird alle vier Wochen in der Zahnarztpraxis van Dijk und kontrolliert und ggf. korrigiert. Das Ergebnis fotodokumentarisch festgehalten. Für die meisten Patienten ist die dort sichtbare Verbesserung die beste Motivation weiter zu machen.

Wie hilft die Behandlung mit Myobrace?

Die Zunge wird beim Schluckreflex durchschnittlich 2.500 Mal bewegt. Dabei drückt sie mit einer Kraft von umgerechnet ca. 500 Gramm auf Zähne und Kiefer. Lippen- und Kinnmuskulatur arbeiten mit umgerechnet 300 Gramm gegen die Zähne.

Eine kieferorthopädische Korrektureinrichtung (Schiene etc.) benötigt umgerechnet nur ca. 1,7 Gramm, um eine Zahnfehlstellung zu korrigieren!

Liegt also die Zunge an der falschen Stelle und Lippen- und Kinnmuskulatur bewegen sich falsch, arbeiten sie also regelmäßig und kraftvoll einer richtigen Kieferentwicklung entgegen.
Das Myobrace-System bringt die Zunge in die richtige Lage. Darüber hinaus unterstützen regelmäßige Übungen die positive Entwicklung. Apps für Smartphone, Tablet oder PC motivieren die Patienten zur Ausführung der Übungen und geben Hilfestellung.

Das Hinzuziehen eines Logopäden kann für den Behandlungserfolg hilfreich sein.
Das beste Behandlungsalter ist zwischen 5 und 10 Jahren. Mit zunehmendem Alter wird die Behandlung schwieriger, ist aber immer noch möglich.

Die Behandlungsdauer beträgt etwa 1 bis 2 Jahre. Ist in den ersten vier Monaten keine signifikante Verbesserung eingetreten, versuchen wir, gemeinsam mit dem Patienten die Ursachen dafür herauszufinden. Ggf. wird die Behandlung abgebrochen.

 

Weitere Vorteile?

Zahnarzt Chris van Dijk ist auf die zahnärztliche Schlafmedizin und die Gnatologie (Funktionsdiagnostik) spezialisiert. Beides ist häufig auf eine Unterkiefer-Rücklage und Mundatmung zurückzuführen.
Die Mundatmung kann zu Schnarchen bei Kindern, häufigen Infekten/Erkältungen und geschwollenen Mandeln (z. B. durch Staubpartikel und Bakterien direkt auf den Mandeln) sowie, durch fehlende Verwirbelungen, zur Polypenbildung führen. Weitere Folgen können Atembeschwerden und Sauerstoffmangel in Blut und Gehirn sein. Der Patient hat dann ständig das Gefühl nicht ausgeschlafen zu sein.

Das kann zu Unkonzentriertheit in der Schule führen die teilweise durch überaktives Verhalten kompensiert wird. Man kennt es von sich selbst: schläft man regelmäßig schlecht, wird man stellenweise ungenießbar.

Falsche Kieferpositionen, wie beispielsweise Unterkiefer-Rücklage, können auch zu einem "falschen Biss" = Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) führen, mit den unangenehmen Folgen wie beispielsweise Kopfschmerzen und Migräne, Nackenschmerzen, HWS-Syndrom und Schulter-Arm-Schmerzen, Rückenschmerzen, Tinnitus und Schwindel.

Die beste Therapie ist, diese Probleme gar nicht erst auftreten zu lassen!
Also eine rechtzeitige Diagnose und ggf. myofunktionelle Therapie mit Myobrace.

Schön und gesund mit Nasenatmung.

Und: Wenn beide Kiefer gut gewachsen sind ist es später einfach, falls noch ästhetische Wünsche offen sind, einzelne Zahnbewegungen mit durchsichtigen Schienen oder Brackets zu verfeinern.

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Bericht in den WN vom 18.09.2013 

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